CSB – „Kein RKK am Kepler-Areal“

Christian Janele bleibt bei seiner klaren Ablehnung zu einen Regensburger Kultur- und Kongresszentrum (RKK)

Die Bürgerbefragung von der Stadtführung (SPD, Grüne und Freie Wähler) im letzten Herbst, „die die Notwendigkeit eines völlig überflüssigen RKK suggerieren“, sei „undemokratisch und selbstherrlich“, so CSB-Stadtrat Christian Janele. Auch sei es „völlig unsinnig“, die Bürger im Paket zu den drei Großprojekten zu befragen. „Sie hätten eher Gelegenheit bekommen sollen, sich z.  B. für oder gegen ein RKK zu entscheiden. Aber dies wollte die Stadtführung ja nicht. Die Christlich-Sozialen Bürger haben das Bürgerbegehren ‚Kein RKK am Kepler Areal‘ tatkräftig unterstützt. Unser Ziel war, dass die Regensburger Bürger/innen am 14. Oktober wirklich über ein Regensburger Kultur und Kongresszentrum (RKK) mitbestimmen können. Von Anfang an haben wir, die CSB, uns gegen ein RKK an diesen Standort, das mindestens 80 bis 100 Millionen Euro kostet, ausgesprochen. Das RKK wird zu einem weiteren ‚Millionengrab‘. Zudem hat sich im Laufe der 30 Jahre RKK-Diskussion die Situation bezüglich Veranstaltungsräume in Regensburg verändert. Längst gibt es ausreichend repräsentative Räume, in denen Kulturveran-staltungen und Kongresse abgehalten werden könnten, z. B. Audimax mit circa 1500 Plätzen, das neue Marinaforum mit 850 Plätzen und 450 Plätzen, Kolpinghaus mit circa 700 Plätzen sowie das in Kürze fertiggestellte ‚Haus der Geschichte‘ mit bis zu 1.000 Plätzen und auch die Conti Arena und viele mehr. Das geplante RKK hat sich daher überholt“, so Janele. Es handele sich bei dem RKK „lediglich um ein Prestige-Projekt, dessen Umsetzung in dieser Größenordnung mit circa 1.700 Plätzen total überflüssig ist“. Auch sieht Janele, unabhänig vor der katastrohalen Verkehrssitation an diesen Standort, in der Tatsache, dass für ein RKK Bäume gefällt werden, „den Freibrief für eine Vernichtung von Jahrhunderte altem und wertvollen Baumbe-stand“. Das Geld, das die Stadt mit dem Verzicht auf ein „sol-ches Prestige-Objekt“ spare, sei wesentlich sinnvoller in den Bau von Kindergärten, Schulen und bezahlbarem Wohnraum angelegt, sowie einer schnellstmöglichen Lösung des täglichen Verkehsproblems: „Bei dem derzeit ungebremsten Zuzug werden solche Projekte dringender benötigt.“