Sport

Kommentar von Matthias Dettenhofer zum Verhalten einiger Jahn-Fans gegen den FC Ingolstadt

Blizz-Redakteur Matthias Dettenhofer

Schämt euch!

Die Auswechselspieler und den Torwart bespucken? Pfui! Was für ein Armutszeugnis!

Klar gehören Emotionen zum Fußball dazu. Aber jemanden zu bespucken ist die unterste Schublade der Beleidigung. Liebe Jahn-Fans auf der Hans Jakob Tribüne, auch ich habe im Spiel gegen Ingolstadt mitgefiebert, habe unser Team angefeuert und bis zur Heiserkeit mitgesungen. Was jedoch einige wenige sogenannte Fans in der zweiten Halbzeit gegenüber den Einwechselspielern unserer Gäste getan haben, macht mich fassungslos. Sie mit Wasser zu bespritzen mag bei der Hitze noch im Rahmen sein. Doch wie tief kann ein Mensch sinken, wenn er einen anderen bespuckt? Nur, weil er das Trikot des Gegners trägt und nicht die Farben des eigenen Vereins?

Reicht es nicht mehr aus, den Gegner verbal zu attackieren? Muss es immer auch körperlich werden? Und wenn mir jemand sagt, das wäre in anderen Stadien ja auch üblich, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Nein! Solche Fans braucht es in keinem Stadion der Welt! Menschen, die andere Menschen bespucken, haben in einem Stadion nichts verloren und gehören ausgeschlossen.

Liebe Fans, ihr peitscht mit euren Choreographien und Gesängen unseren Jahn nach vorne, lasst es doch dabei bewenden!

Denn Respekt und Fairplay sollten nicht nur auf dem Rasen im Mittelpunkt stehen, sondern auch auf den Tribünen.

  1. Gustav Petersen

    Die Fußballmörder aus Ingolstadt anzuspucken halte ich für ok, bei anderen Gegnern ist es übertrieben

  2. Matthias Dettenhofer

    Ach so….

Schreibe eine Antwort