Zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter

Das Universitätsklinikum Regensburg ist einer der Top-Arbeitgeber / Philosophie der offenen Kommunikation

Regensburg – Der Dom, die Steinerne Brücke, seit einiger Zeit auch der SSV Jahn. Allesamt Aushängeschilder der Stadt Regensburg. Und natürlich das Universitätsklinikum Regensburg. Mit seiner exponierten Lage über der Domstadt grüßt es schon von weitem. Dabei ist das UKR weit mehr als ein riesiger Gebäudekomplex. Vielmehr ist es Arbeitgeber in Forschung, Medizin, Verwaltung und natürlich ein unverzichtbar für die Gesundheitsversorgung der ganzen Region.

Von Matthias Dettenhofer

„Das UKR bietet vielen Menschen ein faszinierendes Tätigkeitsfeld mit spannenden Herausforderungen“, erklärt Robert Lerchenberger, Leiter der Abteilung Personalmanagement am UKR. Über 4.600 Mitarbeiter zählt das Klinikum momentan. Die Tätigkeitsbereiche sind dabei vielfältig. Klar, in erster Linie denkt man an Ärzte und medizinisches Pflegepersonal und natürlich jede Menge Angestellte in der Verwaltung. Doch wer vermutet Architekten, Maschinenbauer und EDV-Spezialisten auf der Gehaltsliste.
Doch was macht es für die Arbeitnehmer so attraktiv am bzw. für das Uniklinikum zu arbeiten? „Wir setzen auf viele Faktoren, um unseren Angestellten entgegen zu kommen. Zum Beispiel bieten wir über 1.000 (!) verschiedene Arbeitszeitmodelle, um flexibles Arbeiten zu garantieren“, so Lerchenberger. Seine Kolleginaus der Personal-Entwicklung Roswitha Happach pflichtet ihm bei. „Es wird von Seiten der Personalabteilung versucht die individuellen Wünsche zu erfüllen und auf die Bedürfnisse des Einzelnen einzugehen.“ Sei es in punkto Elternzeit, der darauf folgenden Wiedereingliederung oder der Kinder-Betreuung während der Arbeitszeit. Die Zauberworte heißen in jedem Fall Mitarbeiter-Zufriedenheit und Vereinbarkeit von Job und Familie.

„Danke für Ihr Engagement!“ Mitarbeiter werden am Universitätsklinikum Regensburg geschätzt. Pflegedirektor Alfred Stockinger überbringt den am Tag der Pflege den Pflegekräften ein Zeichen der Wertschätzung.
Foto: ukr/Johannes beutler

Doch das ist nur ein, wenn auch sehr gewichtiger, Faktor, der für das UKR als Arbeitgeber spricht. „Unser Haus befindet sich in stetigem Wandel, wird erweitert. Und genau in diesem Maße steigen auch die Anforderungen an unsere Mitarbeiter“, ergänzt Xaver Schneider, Referatsleiter im Personalmanagement. Alleine im ersten Quartal wurden 50 neue Stellen geschaffen.
Mit dem räumlichen Wandel steigen natürlich auch die Anforderungen an das Personal. Um diesen gerecht zu werden, werden gezielt Fort- und Weiterbildungen angeboten. „Ob im Medizinischen-, Sozial- oder im EDV-Bereich. Wir bieten für jedes unserer über 60 Berufsbilder die passenden Kurse an und unterstützen unsere Mitarbeiter bei ihren berufsbezogenen Fortbildungsaktivitäten in vielfältiger Weise“, so Happach.
Für den Fall, dass ein Mitarbeiter in seinem aktuellen Tätigkeitsfeld nicht mehr einsetzbar ist, ist man bestens aufgestellt. Schneider: „Wenn etwa eine Pflegekraft auf der Onkologie-Station (Krebs-Station Anm. d. Red.) mit den Umständen nicht mehr fertig wird, so suchen wir intern eine andere Betätigung.“ Betriebsbedingte Kündigungen können so vermeiden werden. „Warum sollten wir jemanden fallen lassen, der jahrelang versucht andere Menschen gesund zu machen und wenn er selbst Hilfe braucht, ist er nichts mehr wert?“
Doch trotz des neu geschaffenen Pflege-Campus (in Kooperation mit dem Caritas Krankenhaus St. Josef), Hilfe bei der Wohnungssuche für Angestellte, kostenlosen Mitarbeiter-Parkplätzen, den verschiedensten Ausbildungs- und Studien-Möglichkeiten ist das UKR immer auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften.
Mit den Mitarbeitern, die man hat, pflegt man einen offenen Umgang. Lerchenberger: „Unsere Unternehmenskultur ist ausgezeichnet. Wir informieren unsere Angestellten via Intranet, Mitarbeiterzeitung, treten in den direkten Dialog. Diese offene Kultur zeichnet unser Haus aus. Man findet immer eine offenen Tür und ein offenes Ohr.“
Mehr Infos: www.ukr.de