Gute Bilanz der Baustellen in der Altstadt

Regensburg – Seit Monaten gleicht die Fußgängerzone in der Regensburger Innenstadt an manchen Stellen einer Kraterlandschaft. Gerade im Bereich zwischen Königstraße, Viereimergasse, Kassiansplatz und Wahlenstraße müssen Bewohner wie Geschäftsleute und Besucher Geduld haben. Doch die Sanierung der zen-tralen Fußgängerzone samt Kanal soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Von Matthias Dettenhofer

Die gute Nachricht vorab. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan und können die Arbeiten voraussichtlich bereits ein Jahr früher als geplant abschließen“, erklärt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer am Rande der Baustellenbegehung in der Regensburger Fußgängerzone. Auch die Kosten hielten sich im berechneten Rahmen. In die Karten spielt der Stadt dabei auch, dass wider Erwarten keine „neuen Römerschätze“ bei den Erdarbeiten aufgetaucht sind. So konnten die Sanierung von Kanal und Bepflasterung planmäßig vorangehen.

Einen ersten Eindruck, wie die fertige Fußgängerzone aussehen wird, liefert der Bereich rund um die Galeria Kaufhof und die Viereimergasse. „Auf dem Viereimerplatz fehlen nur noch die Sitzgelegenheiten und die Baumbepflanzung. Der Brunnen wurde saniert und soll im kommenden Frühjahr wieder in Betrieb genommen werden“, sagt Christine Schimpfermann, Planungs- und Baureferentin der Stadt. Als nächstes fertiggestellt wird gegen Ende des Monats der östliche Bereich der Königstraße. „Die Rohrsanierung und die Erneuerung sämtlicher Hausanschlüsse ist hier beendet. Was fehlt, sind nur noch die Pflasterarbeiten“, so Schimpfermann weiter.

Die Sanierung der Wahlenstraße wird endgültig im kommenden Jahr abgeschlossen sein

Im allgemeinen möchte man die Arbeiten gerne bis Anfang Dezember so weit abschließen, dass für den Einzelhandel im Weihnachtsgeschäft keine Einschränkungen entstehen. Das betrifft den westlichen Teil der Königstraße sowie die Wahlenstraße und den Kassiansplatz. Überhaupt sei man von Seiten der Stadt sehr zufrieden mit der Kommunikation mit den Geschäftsleuten im Baustellenbereich. Es sei klar, dass Einschränkungen im Zugang zu den Läden immer wieder vorgekommen sind, aber im Großen und Ganzen zeigten sich die Anlieger sehr kooperativ. „Wir haben immer ein offenes Ohr für die Nöte der Anlieger. Zwar können wir die Bagger nicht wegzaubern, aber wir können es zeitweise versuchen“, lacht Eva Maria Faltermeier von der Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Regensburg. Sie ist zuständig für die Kommunikation zwischen Stadt und Anliegern.

Den letzten Abschnitt im kommenden Jahr bilden dann die unterirdische Sanierung der Schwarzen-Bären-Gasse sowie der Kapellengasse und die Pflasterung der Wahlenstraße.

Mehr Infos: www.regensburg.de/fussgaengerzone.