Stadt hat mit der Aufwertung des Ernst-Reuter-Platzes begonnen

Regensburg – Diese Woche hat die Stadt mit den Arbeiten am künftigen Römerrastplatz begonnen. Mit der Umgestaltung und Aufwertung des Ernst-Reuter-Platzes soll ein klarer Zusammenhang zur Römerzeit und dem römischen Regensburg hergestellt werden. Die Umgestaltung ist Teil des grenzübergreifenden Verbundprojekts „Inwertsetzung der römischen Kulturstätten in Ostbayern und Oberösterreich“ und wird durch das EU-Förderprogramm INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 bezuschusst. Im Frühjahr sollen die Arbeiten beendet sein.

Am Ernst-Reuter-Platz entsteht ein neuer Ort zum Verweilen, der die römische Geschichte Regensburgs aufgreift: der Römerrastplatz Foto: Stadt Regensburg/Peter Ferstl

Der Architekt Joachim Peithner hat die Umgestaltung so konzipiert, dass das Umfeld als Rast- und Informationsplatz zum römischen Regensburg genutzt wird. Der umgestaltete Platz wird durch vier Gestaltungselemente geprägt sein: eine circa zwei Meter hohe Stahlplatte mit eingefrästem Donauverlauf, originale Römerquader als zusätzliche Sitzmöglichkeit, ein bodengleicher Brunnen, durch dessen Wassersäulen man hindurchlaufen kann sowie ein neuartiges Infosystem, das über das römische Regensburg informiert.

Der bestehende „Europabrunnen“ wird durch ein ebenerdiges und begehbares Becken mit zwölf Wasserdüsen ersetzt. Das Wasser sprudelt in Fontänen aus dem Boden und, wer möchte, kann zur Abkühlung an heißen Sommertagen durch die Wasserfontänen hindurchlaufen. Die alten Steinquader aus der Römerzeit laden zum Verweilen ein und geben dem Platz seinen Namen: Römerrastplatz.