Nachfolger von Dr. Erwin Hammerl

Regensburg – Nein, Aprilscherz war es keiner. Dennoch hat Infineon in Regensburg mit Jörg Recklies seit dem 1. April einen neuen Standortleiter und Sprecher der Betriebsleitung. Der 51-jährige Diplom-Ingenieur folgt auf Dr. Erwin Hammerl, der nach München gewechselt ist. Bisher war Recklies Produktionsleiter bei Infineon in Dresden. Letzten Dienstag besuchte er die Blizz-Redaktion und nahm sich Zeit, uns einige Fragen zu beantworten.

Von Matthias Dettenhofer

Blizz: Herr Recklies, Sie sind nun seit dem 1. April in Regensburg, haben Sie sich schon ein bisschen einleben können?

Jörg Recklies: Ich bin gerade dabei, versuche, die schöne Stadt zu genießen. Es gefällt mir, in Gedanken versunken durch die Stadt zu laufen und alles aufzusaugen. Die Sehenswürdigkeiten Regensburgs allerdings habe ich noch zu entdecken. Dafür blieb bislang, auch wenn ich schon öfter hier war, keine Zeit.

Sie wechseln aus Dresden nach Regensburg. Von Sachsen nach Bayern. Haben Sie sich explizit auf diesen „Kulturschock“ vorbereitet?

Ach, ich habe keine Angst vor einem Kulturschock und den gab‘s auch nicht. In Dresden hatte ich schon einige Kollegen, die selbst in Regensburg gearbeitet hatten und die haben nur Positives berichtet. Zudem habe ich ein Bayrisch-Wörterbuch geschenkt bekommen. Jetzt kann ich auch die sprachlichen Floskeln nachvollziehen (lacht). Aber Spaß beiseite, ich mag die Menschen und ihre Mentalität hier.

Nun zu Ihren Zielen für Infineon in Regensburg. Was möchten SIe konkret hier am Standort umsetzen? Was haben SIe sich zum Ziel gesetzt?

Erwin Hammerl (Dr. Erwin Hammerl, sein Vorgänger Anm. d. Red.) hat einen klasse Job gemacht. Und trotzdem hat jeder seine eigene Handschrift und diese möchte ich einbringen. Mir geht es darum, Visionen umzusetzen und den Standort Regensburg für die nächsten 20 bis 25 Jahre weiter zu sichern. Ich strebe an, dass unsere Mitarbeiter weiterhin mit Freude zur Arbeit gehen und unser Super-Team noch stärker wird.