Sensor für bayerisches Pilotprojekt an OTH Regensburg entwickelt

Regensburg – Die OTH Regensburg hat einen Sensor entwickelt, mit dessen Hilfe die Füllstände der Mülltonnen abgefragt werden können. Zur Erprobung dieser intelligenten Abfalltonne hat Bürgermeister Jürgen Huber die Abfallentsorgung der Stadt Regensburg ausgewählt. Zudem werden Müll-Abholrouten von Informatikern optimiert.

Seit September 2017 gibt es in Regensburg die Biotonne. Einige dieser aufgestellten Biotonnen sollen für das Pilotprojekt „Intelligente“ Abfalltonne genutzt werden. Die Mitarbeiter des Amts für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark, Sachgebiet Müllabfuhr, leeren derzeit wöchentlich etwa 1.400 Tonnen. In dem Pilotprojekt soll jetzt mittels verschiedener Arbeiten an der OTH Regensburg unter Federführung von Prof. Dr. Jan Dünnweber, Fakultät Informatik und Mathematik, zum einen der Füllstand der Tonnen abgefragt werden und zum anderen anhand der Ergebnisse eine optimierte Route zur Leerung der Behälter errechnet werden.

An der OTH Regensburg wurde die erste Abfalltonne für Biomüll bereits mit dem dafür entwickelten Sensor versehen. In einem ersten Schritt sollen noch 2018 zehn Abfalltonnen für Biomüll im Stadtgebiet mit dem Sensor ausgestattet werden, um erste Berechnungen für eine optimierte Route durchführen zu können. Das Geld, um die ersten zehn Tonnen auszustatten, stellt die Fa. KPIT Technologies zur Verfügung.

Die Füllstände der Tonnen sind die Basis, auf deren Grundlage die Berechnungen einer optimierten Abholroute erfolgen. Ziel ist es, möglichst viele Tonnen in möglichst kurzer Zeit abzuholen.