Gäubodenvolksfest (10. bis 20.8.) und Ostbayernschau (11. bis 19.8.)

Straubing – Alles fängt einmal klein an. So auch das Straubinger Gäubodenvolksfest. Längst ist aus dem „landwirtschaftlichen Fest im Unterdonaukreis“, das der bayerische König 1812 per Dekret erstmals genehmigt hat, das zweitgrößte Volksfest des Freistaats erwachsen. Auch in diesem Jahr rechnen die Organisatoren des „Trumm vom Paradies“ vom 10. bis 20. August mit weit über einer Million Besucher.

Von Matthias Dettenhofer

Es ist der Höhepunkt für eine ganze Region, die fünfte Jahreszeit. Was für München die Wiesn ist, ist für Straubing und den gesamten Gäuboden das Gäubodenvolksfest. Die Besucher erwartet ein 100.000 Quadratmeter großer Vergnügungspark. Insgesamt sieben Festzelte mit 26.500 Sitzplätzen, 100 Kapellen und 130 teils spektakuläre Fahrgeschäfte buhlen um die Gunst der erwarteten weit über eine Million Besucher. Von der Wildwasserbahn über das Riesenrad bis hin zur XXL-Schaukel „Infinity“ oder „Euro Coaster“. Etwas ruhiger geht es im historischen Bereich des Gäubodenvolksfestes zu. Hier lebt die gute alte Zeit wieder auf.

Beinahe parallel zum Festbetrieb findet vom 11. bis 19. August natürlich auch wieder die Ostbayernschau statt. Die kleine „niederbayerische Weltausstellung“ bietet alles für Bauherren, Hobby-Gärtner, Landwirte, Hausfrauen oder Liebhaber kulinarischer Schmankerl. Das Spektrum reicht weit: vom edlen Kaschmirschal bis zu ferngesteuerten Drohnen und vom supermodernen Haushaltsroboter bis hin zum 100.000 Euro teuren Mega-Traktor. Auch hier erwarten die Macher über 400.000 Besucher. Der Eintritt ist frei.

Übrigens eine Maß Bier kostet auf dem Gäubodenvolksfest zwischen 9,40 und 9,45 Euro.