Der „kleine“ Unterschied

Zum Weltfrauentag am 8. März: Genderspezifische Aspekte in der Medizin

Regensburg – Die Gleichberechtigung von Mann und Frau bewegt den gesellschaftlichen Diskurs in vielen Facetten. In der Medizin hingegen orientiert man sich zunehmend weg von einer Unisex-, hin zu einer geschlechtsspezifischen Sichtweise. Über den „kleinen“ Unterschied in der Medizin informiert das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) anlässlich des Weltfrauentags am 6. März von 17.30 bis 20 Uhr.
Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem Internationalen Frauentag, die Gleichberechtigung der Geschlechter. In der Medizin werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede allerdings wieder speziell hervorgehoben. So ist seit kurzem bekannt, dass sich die Ergebnisse von Studien zum Beispiel für Medikamentendosierungen nicht identisch von Männern auf Frauen und umgekehrt übertragen lassen. Denn der „kleine Unterschied“ kann sich bei Erkrankungen von Gefäßen, Herz und Gehirn groß auswirken. Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung unter Tel. 0941/9444230 oder kongress@ukr.de erbeten.