„Zum Sterben braucht man keine Heimat“

Regensburg – „Zum Sterben braucht man keine Heimat“ heißt der zweite Roman der aus dem niederbayerischen Simbach/Inn (Lkr. Rottal-Inn) stammende Autorin Anke Neder. Erneut liefert der mystisch-heimatliche Bayerwald die Kulisse für einen Krimi über Fremde und nie Angekommene: Ein junger Asylbewerber komm bei Freyung gewaltsam zu Tode, und zur gleichen Zeit verschwindet ein 18-jähriges Mädchen spurlos. Auch hier im zweiten Fall ermittelt der schweigsame und etwas verschrobene Passauer Hauptkommissar Franz Hobelsberger – bei Ortsansässigen und Zugezogenen, bei gutbürgerlichen Familien und Außenseitern. In der Einsamkeit des Bayerischen Waldes stößt er auf ein beinahe undurchdringliches Geflecht aus unerfüllten Träumen und gescheiterten Lebensentwürfen, die dennoch um jeden Preis verteidigt werden – auch um den Preis des Lebens.

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