Ein Prosit dem goldenen Gerstensaft

Regensburg – Was machen „Herkules“, „Saphir“, „Opal“ und vier weitere klang-volle Hopfensorten in einer Sudpfanne? Sie geben dem einmaligen „Georgi-Zwickl“ eine besondere Note. Die Arbeitsgemeinschaft der sieben Stadt- und Landkreisbrauereien hat sich zum diesjährigen Tag des Bieres etwas Besonderes einfallen lassen.

Wie so oft kommen beim gemeinsamen Bier die besten Ideen: Zum 20. Mal feiern die drei Stadtbrauereien Bischofs-hof, Kneitinger und Spital sowie die Landkreisvertreter Schlossbrauerei Eichhofen, Prösslbräu Adlersberg und Schierlinger zusammen den Tag des Bieres. Mittlerweile hat sich die Veranstaltung auf dem Haidplatz etabliert. Am Samstag, 21. April, ist es von 10 bis 22 Uhr wieder so-weit. Anzapfen werden um 10.30 Uhr Schirmherrin und Landrätin Tanja Schweiger sowie Dr. Thomas Burger als Vertreter der zweiten Schirmherrin, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Vormittags und am Nachmittag werden traditionell die „Deuerlinger“ spielen, abends, ab 18 Uhr, rocken „Erwin und die Heckflossen“ den Platz. Um 10.30 Uhr und um 11.30 Uhr wird von der Bühne das Reinheitsgebot verkündet.

Auch wenn die Kästen und Flaschen der regionalen Brauer in den Geschäften um die Gunst der Kunden buhlen, so einig sind sich die Vertreter der heimischen Biervielfalt beim Tag des Bieres. So wurde in diesem Jahr erstmals – in Anlehnung an den Namenstag des Heiligen Georg am 23. April, dem eigentlichen Tag der Verkündung des Rein-heitsgebotes im Jahr 1516 – ein gemeinsamer, siebenfach ge-hopfte Sud unter dem Namen „Georgi Zwickl“ angesetzt. Was dabei heraus gekommen ist, liest sich gut und schmeckt – so die Erkenntnis aus der ersten offiziellen Verkostung – sehr lecker: unfiltrierter Zwickl, ein im Zwei-Maisch-Verfahren gebrautes bernsteinfarbenes Märzen mit einer Stammwürze von 13,5 Prozent und einem Alkoholgehalt von 5,6 bis 5,7 Prozent.