Ausstellung „Körper“ von Lois Anvidalfarei

Wann:
20. Oktober 2018 ganztägig
2018-10-20T00:00:00+02:00
2018-10-21T00:00:00+02:00
Wo:
Minoritenkirche im Historischen Museum
Dachaupl.
93047 Regensburg
Deutschland

Die lebensgroßen Skulpturen von Lois Anvidalfarei beeindrucken durch ihre Ausdruckskraft und durch die Form, in der sie präsentiert werden. Eingeengt in Gerüstteile oder mit Seilen an großen Stellagen aufgehängt stellen sie die Frage nach der Würde des Menschen und nach der körperlichen Gebundenheit des menschlichen Daseins. Die in der Minoritenkirche des Historischen Museums gezeigten Arbeiten beschreiben in ihren unterschiedlichen Haltungen einen sich entfaltenden Körper, der metaphorisch für die Lebensspanne zwischen Geburt und Tod steht.

Lois Anvidalfarei wurde 1962 in Abtei/Südtirol geboren. Von 1976 bis 1981 besuchte er die staatliche Kunstschule in St. Ulrich in Gröden, von 1983 bis 1989 die Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1989 kehrte er in sein Heimatdorf zurück. Zahlreiche öffentliche Arbeiten befinden sich in der Provinz Bozen; darüber hinaus schuf er Arbeiten für Mondsee, Wien, Auschwitz und Hörbanz und beteiligte sich an internationalen Ausstellungen, zum Beispiel an der 54. Biennale von Venedig. In Regensburg waren Arbeiten von Lois Anvidalfarei zuletzt im Rahmen der Ausstellung „800 Jahre Dominikaner“ zu sehen.

Mehr Infos unter www.regensburg.de/museen.

Foto: Stadt Regensburg / Stefan Effenhauser

  1. Siegfried Kiuferkieva

    Guten Tag,
    gestern habe ich die Freude gehabt, die sehr interessante Ausstellung des Künstlers Anvidalfarei zu besuchen. Den Rahmen der Minoritenkirche, wie schon bei anderer Ausstellungen, ist ideal, ein Kunstwerk für sich.
    Leider habe ich gesehen, dass eine der Skulpture, ohne Hinweisschild, ganz versteckt bleibt; nämlich die in einer kleinen Kapelle, links vom kleinen Orgel.
    Der Titel habe ich vergessen, aber die Abbildung ist auf S.70 des Katalogs.
    Ich konnte sie sehen, nur weil ein Freund mich darauf hingewiesen hat.
    Bitte sich darum kümmern.
    Danke.
    Mit freundlichen Grüßen

    Siegfried Kiuferkieva

Schreibe eine Antwort