„Haben etwas gutzumachen“

Regensburg – Eine Anzeigentafel lügt nicht. Schonungslos zeigt sie das Horror-Ergebnis an: 2:5. Der SSV Jahn Regensburg hat soeben gegen den 1. FC Heidenheim die höchste Klatsche der Saison erhalten. Vor eigenem Publikum! Im DFB-Pokal kickten die Rothosen damals weit unter ihren Möglichkeiten, das soll sich am Samstag gefälligst ändern.

Von Mario Hahn

Auf Torjäger und Kapitän Marco Grüttner wird es in der Partie gegen Heidenheim auch ankommen

Zweimal kam man in der 2. Runde des DFB-Pokals zurück, doch als dann Ex-Spieler Kolja Pusch mit einem Traumtor das 4:2 aus Sicht von Heidenheim machte, war die Messe gelesen. Der Jahn hatte nichts mehr entgegenzusetzen, kassierte sogar noch den fünften Treffer. Es war ein trauriger, ja deprimierender Herbstabend. Das Positive daran, was man aber damals noch nicht wissen konnte: Seit dieser Demontage in der Continental Arena drehte der Jahn so richtig auf, verlor in den folgenden zehn Spielen nur noch ein einziges Mal (am 9.12. mit 0:1 gegen Bochum). Ansonsten sammelte man fleißig Punkte.

Dementsprechend selbstsicher tritt Trainer Achim Beierlorzer vor der Partie am Samstag um 13 Uhr in der Continental Arena auf. „Wir haben noch was gutzumachen.“ Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht, ist der Jahn doch formidabel ins Jahr 2018 gestartet. Gegen Nürnberg, Ingolstadt und Kiel holte man fünf Punkte, verlor nicht einmal. „Als Aufsteiger nicht schlecht, ich bin sehr zufrieden“, sagt Beierlorzer, warnt aber zugleich vor dem „schwierigen“ Spiel: „Heidenheim hat aus den letzten zehn Spielen 21 Punkte geholt.“ Übrigens genauso viele wie der Jahn. Es wartet ein Duell auf Augenhöhe. Deshalb hofft Beierlorzer auch auf den „zwölften Mann“: „Ich wünsche mir die totale Unterstützung unserer Fans, damit wir diese Sache wieder gerade biegen können.“