Stutzt den Störchen endlich die Flügel!

Am Samstag gastiert Holstein Kiel beim Jahn Regensburg. Beierlorzer erwartet eine „ganz harte Nuss“

Darmstadt im Pokal geputzt, Ingolstadt aus deren eigenem Stadion gefegt – nach zwei Siegen in Folge sieht Jahn-Trainer Achim Beierlorzer seine Mannschaft „auf einem absolut richtigen Weg“. Man dürfe aber „keinen Millimeter nachlassen“. Eine Warnung zur rechten Zeit, gastiert doch mit Holstein Kiel am Samstag eine „ganz harte Nuss“ in Regensburg. Anpfiff zwischen den Störchen und den Rothosen ist um 13 Uhr in der Continental Arena.

Von Mario Hahn

Man muss schon lange in den Annalen blättern, um den letzten Sieg Regensburgs gegen Kiel zu entdecken. Das letzte Mal jubelten die Rothosen am 9. November 2013 (Schütze beim 1:0 war Romas Dressler). In den letzten vier Aufeinandertreffen stolzierten stets die Störche, wie die Kieler auch genannt werden, als Sieger vom Feld.

Der Jahn hat also was gutzumachen – was auch im Bereich des Möglichen liegt, machte das Team doch durch die Art und Weise, wie man Fußball spielt, und durch den unbedingten Willen zu Gewinnen zuletzt positiv auf sich aufmerksam.

„Holstein Kiel ist vorgewarnt“, warnt Beierlorzer deshalb. Vom Gegner erwartet er, dass sie auf eine „kompakte Abwehr“ setzen, „uns sogar das Spiel machen lassen“, um dann blitzschnell „ihr gefährliches Umschaltspiel“ umsetzen zu können. Der Jahn wird dagegen versuchen, ins „Gegenpressing zu kommen“, um die positive Entwicklung der letzten Wochen fortsetzen zu können.

Positiv sind auch die Nachrichten aus dem Kader. Marvin Knoll, der sich im Pokal gegen Darmstadt die Hüfte prellte und in Ingolstadt pausieren musste, trainierte wieder voll mit. „Marvin ist wieder zu 100 Prozent gesund“, freut sich der Jahn-Trainer. Ob der „ganz wichtige Spieler“ aber in der Startelf stehen wird, ließ er offen. „Wir werden analysieren, welche Mannschaft am besten zu Kiel passt.“ Alternativen hat er genug, denn auch Markus Palionis und Sven Kopp wirkten wieder voll im Training mit.