Regensburger Eishockey-Cracks spüren die Verfolger aus Lindau und Weiden im Nacken

Regensburg – Wird es für den Regensburger Eishockey Oberligisten tatsächlich eng mit der Meisterrunde? Die Eisbären müssen sich zum Abschluss der Hauptrunde strecken, um den Super-Gau, die Quali-Runde, zu vermeiden. Das Restprogramm hat es jedoch in sich.

Von Matthias Dettenhofer

Eigentlich peilte man zu Saisonbeginn einen Platz unter den ersten vier und somit das Heimrecht in den Playoffs an. Und die ersten Partien liefen durchaus vielversprechend für das neuformierte Team, um den ebenfalls neuen Trainer Peppi Heiß. Acht Siege aus zwölf Partien standen zu Buche. Lediglich der DEL2-Absteiger aus Rosenheim konnte beide Matches gegen die Regensburger gewinnen.

Auf die Treffsicherheit von Torjäger Arnoldas Bosas wird es in den letzten Partien besonders ankommen

Doch danach riss irgendwie der Faden. Eine Vielzahl an langwierigen Verletzungen überkam die Domstädter wie eine Heimsuchung. Sechs, sieben Spieler fehlten beziehungsweise fehlen über einen langen Zeitraum. Hinzu kamen noch unruhige Zeiten im Umfeld. Der Geschäftsführer stand von einem auf den anderen Tag nicht mehr zur Verfügung. Eine schwierige und in Kombination mit der Erwartungshaltung der Eisbären-Fans, explosive Mischung.

Nun gilt es in den letzten Partien in Lindau (7. Januar), in Memmingen (12. Januar) und in der heimischen DonauArena gegen den EV Landshut (14. Januar) noch größeren Schaden abzuwenden und zumindest das Ticket für die Meisterrunde zu lösen (die Partie gegen Deggendorf am Freitag war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.)

Um dieses Minimalziel zu erreichen müssen sich die Regensburger aber ordentlich strecken, denn der Vorsprung auf den neunten, die Blue Devils Weiden, beträgt nur noch sieben Punkte (Stand 4. Januar). Und dennoch sollte man mit einem Sieg gegen den direkten Kontrahenten aus Lindau (Rang acht) die Meisterrunde absichern.