Wenn heute ab 20.30 Uhr der Startschuss zum 5. Spindellauf im Regensburger Donau-Einkaufszentrum fällt, geht wieder die Post ab. 200 Einzelstarter und 100 Staffelplätze waren ratzfatz ausverkauft. Neben der Strecke sorgen Bands für Stimmung und feuern die Läufer an. Zwei Euro Startgeld gehen an das „Streetwork“-Projekt der Caritas.

Von Matthias Dettenhofer

14 Runden. Etwa 21 Kilometer. Annähernd 600 Höhenmeter. Und Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen. Anspruchsvoll? Ja, auf alle Fälle! Der Spindellauf im DEZ ist nichts für ungeübte Läufer, denn die Strecke verlangt den Athleten so einiges ab.

Die Spindel in der DEZ-Parkgarage: Hier geht’s für die Läufer hoch und runter

Schon kurz nach dem Start auf der Eventfläche im zweiten Flur geht es für die Starter Richtung Ausgang bei der Sparda Bank. Dann geht es rechts herum und von da an müssen die Läufer in der Spindel hoch hinaus. Bis in das vorletzte Parkdeck. Von da weg geht es in der Spindel wieder bergab bis zur Durchfahrt vor der Tankstelle und im ersten Flur zurück ins Warme. Nach einem erneuten Abstecher ins Freie, führt die Strecke beim ehemaligen Haubensak wieder zurück auf den zweiten Flur und wieder zu Start und Ziel.

Veranstalter des Spindellaufs ist der LLC Marathon in Zusammenarbeit mit DEZ-Geschäftsführer Thomas Zink, der die Strecke bereits zum fünften Mal auch als Einzelstarter angehen wird. Welchen Stellenwert sich der Lauf in der Region erarbeitet hat, zeigt die besonders die Resonanz bei den Meldungen. „So schnell waren wir noch nie ausverkauft. Die 100 Staffelplätze waren bereits am ersten komplett gebucht und die Einzelplätze waren am vierten Tag bereits voll“, freut sich Claudia Fritsch vom LLC Marathon. Trotz der großen Nachfrage wird die Teilnehmerzahl dennoch nicht aufgestockt. „Das geht aus Sicherheitsgründen nicht“, erklärt Zink.

Von den anfallenden Startgebühren werden pro Läufer auch in diesem Jahr zwei Euro für ein soziales Projekt in der Region gespendet. Fritsch: „Heuer geht das Geld an den Caritas-Streetworker Ben Peter. Er unterstützt Menschen, die auf der Straße leben, Suchtprobleme haben, verschuldet oder arbeitslos sind.“