Mit Vorträgen, Workshops und Expertenrunden informieren beim dritten Regensburger Patiententag das Universitätsklinikum Regensburg (UKR), die Leukämiehilfe Ostbayern und die Selbsthilfegruppe „Leukämie und Lymphome Regensburg – Oberpfalz“ über moderne Behandlungsmethoden und begleitende Therapien bei Leukämien und Lymphomen.

Die Diagnose Krebs bedeutet für Betroffene meistens einen grundlegenden Einschnitt im Leben. Nicht nur der gewohnte Alltag der Erkrankten verändert sich schlagartig, es treten auch Ängste und Verunsicherungen auf, die das Umfeld belasten können. Um Betroffene in dieser Situation zu unterstützen, ist es wichtig einen Austausch mit Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und anderen Erkrankten zu schaffen. Für an Leukämie oder einer anderen bösartigen Neubildung des lymphatischen bzw. blutbildenden Systems erkrankte Menschen bietet sich am Samstag, dem 11. Februar, genau diese Möglichkeit: zusammen mit der Leukämiehilfe Ostbayern und der Selbsthilfegruppe „Leukämie und Lymphome Regensburg – Oberpfalz“ findet am UKR von 9 Uhr bis 16 Uhr der dritte Patiententag „Leukämien und Lymphome“ statt.

Heute haben dank des medizinischen Fortschritts viele Leukämie- und Lymphompatienten eine gute Prognose, vollständig geheilt zu werden. Durch schonende Therapieverfahren können zudem Folgeerkrankungen verringert oder ganz vermieden werden. Neben der rein medizinischen Behandlung spielen im Kampf gegen Krebs auch Maßnahmen wie Physiotherapie und psychische Unterstützung eine wichtige Rolle. Die Teilnehmer des Patiententages haben die Möglichkeit, sich bei Vorträgen über die Krankheitsbilder und neue Behandlungsmethoden zu informieren sowie in Workshops Entspannungsübungen wie zum Beispiel Yoga kennenzulernen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Fragen zu begleitenden Themen wie Palliativmedizin, Sozialberatung und Nachsorge an eine Expertenrunde zu stellen.

Das vollständige Programm findet sich unter: http://www.ukr.de/veranstaltungen