Regional

Stadtbahn soll Nahverkehr entlasten und für die Zukunft fit machen

Die Regensburger Grünen setzen sich ihre Ziele für 2017: Neben dem Beschluss für eine Stadtbahn wollen sie Ende des Jahres wieder die Domstadt mit einem Abgeordneten im Bundestag vertreten. Im Vorfeld der Winterklausur des Kreisvorstandes erklärt Grünen-Stadtvorsitzender Stefan Christoph: „Wir Grüne wollen unsere Stadt in die Zukunft führen. Dazu gehört auch die Einsicht, dass auf dem begrenzten Platz der Stadt nicht noch mehr Autos vorwärts kommen können, ohne dass es zum Verkehrskollaps kommt.“ Christoph verweist auf die über 70.000 Menschen, die jeden Tag nach Regensburg einpendeln. „Wir brauchen dazu ein kluges Verkehrskonzept, das nicht nur umweltfreundlich ist, sondern die Straßen entlastet und alle schnell und bequem vorwärts bringt. Und wir brauchen die Stadtbahn!“ Die Grünen hoffen deswegen auf eine Zustimmung der Bevölkerung für die Stadtbahn beim geplanten Bürgerbegehren in diesem Jahr. Nur so könne man die Ausgangsbasis für Mobilität in einer Stadt wie Regensburg schaffen.

Stefan Christoph und Stefan Schmidt
Foto: Bündnis 90/Die Grünen

In die Zukunft blickt auch der Bundestagskandidat der Regensburger Grünen, Stefan Schmidt. Er hat Listenplatz 10 seiner Partei und wird die Regensburgerinnen und Regensburger ab dem Herbst wahrscheinlich in Berlin vertreten. „Ich will mich im Bundestag unter anderem für Verkehrskonzepte der Zukunft einsetzen. Mobilität verstehe ich als ein Grundrecht. Deswegen muss öffentlicher Nahverkehr in der Breite verankert und für alle bezahlbar sein.“ Schmidt will grüne Ideen für Regensburg in den Vordergrund stellen und zeigen, dass Populismus unser Land nicht weiter bringt. „Wer unter dem Vorwand, etwas für die kleinen Leute zu tun, in auf rechte Parolen und Klassenkampf von oben setzt, ist keine Alternative für Deutschland!“

  1. Hans Hagner

    Eine Stadtbahn braucht kein Mensch.

    Kleinere Busse enger getaktet sind flexibler und nicht an Gleise gebunden.

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