Moderne Office- und Arbeitswelten: Ein Hauch von Silicon Valley beim Neujahrsempfang von Continental

Der Neujahrsempfang von Continental in Regensburg hat schon Tradition. Jahr für Jahr lädt das internationale Technologieunternehmen in der zweiten Januar-Hälfte hochrangige Vertreter aus Politik, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport zum Get-Together ein. Doch diesmal war alles etwas anders. Statt Sekt gab es alkoholfreie Cocktails, der Dresscode war betont locker, und in einer „Recreation Zone“ standen Sitzsäcke, Strandliegen und eine App-gesteuerte Modellrennbahn für die Gäste bereit. Kurz: Im Continental Communication Center, wo der Empfang wie schon im Vorjahr stattfand, sah es ein wenig aus wie bei einem IT-Start-up im Silicon Valley. Der Grund dafür war das diesjährige Thema des Neujahrsempfangs: lebenslanges Lernen. „Zum Lernen gehört auch, mal etwas anderes auszuprobieren, zu experimentieren. Und auf solch ein Experiment wollten wir uns auch einrichtungstechnisch einlassen“, sagte Standort­- und Werkleiter Thomas Ebenhöch in seiner Rede vor den 90 Gästen, darunter Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Das Konzept des lebenslangen Lernens sei heute sowohl für die Weiterentwicklung jedes Einzelnen als auch für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen elementar. Die Basis dafür bilde eine transparente, durchlässige Ausbildungs- und Fortbildungskultur, so Ebenhöch. „Ein Großteil unseres Lernens findet aber nicht im Schulungsraum, sondern am Arbeitsplatz statt. Wir lernen am besten, indem wir uns herausfordernden Aufgaben stellen, Neues ausprobieren und uns mit Kollegen austauschen.“ Und während früher in der Regel die jüngeren Kollegen von den älteren, erfahreneren gelernt hätten, spiele das Alter heute oft eine untergeordnete Rolle. Vielmehr gehe es darum, von den für die jeweilige Aufgabe Besten zu lernen.

 

Generell sollten moderne Office- und Arbeitswelten durch ein hohes Maß an Flexibilität geprägt sein, sowohl räumlich als auch zeitlich, so Ebenhöch. „Continental bietet seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon heute durch flexible Arbeitszeiten sowie Arbeit in Teilzeit oder im Homeoffice viele Möglichkeiten, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen. Diese Möglichkeiten werden wir künftig noch ausbauen.“ In räumlicher Hinsicht mache der Standort mit der im März beginnenden Erweiterung des „Gebäude 47“ einen großen Schritt in Richtung Zukunft. Der Neubau biete Platz für rund 1.100 Arbeitsplätze. Ebenhöch: „Unser Ziel ist es, dort neue Arbeitswelten und ein bestmögliches Umfeld für Innovation, Zusammenarbeit und Kommunikation zu schaffen. Einer unserer Erfolgsfaktoren wird dabei die Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.“

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr hob Ebenhöch die Eröffnung des standorteigenen Gesundheitszentrums im Januar 2016 hervor, das mit rund 5.500 Behandlungen und 1.200 Kurseinheiten sehr gut angenommen worden sei. Als weitere Highlights nannte der Standortleiter den Mitarbeitertag im Juli mit mehr als 12.500 Besuchern, die erste gemeinsame Weihnachtsfeier des gesamten Werks (bisher feierten die einzelnen Abteilungen separat) und den Erfolg im Unternehmenswettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich“, bei dem Continental Regensburg als einer der familienfreundlichsten Arbeitgeber in Bayern ausgezeichnet wurde.

Der Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des mit rund 8.000 Beschäftigten weltweit größten Automotive-Standorts des Continental-Konzerns lasse zwar einige Herausforderungen erkennen. „Aber in Summe werden wir in 2017 das erreichte Niveau halten“, so der Standortleiter. Zum zentralen Anlass des Neujahrsempfangs, dem Gedankenaustausch und Netzwerken der Gäste im persönlichen Gespräch, leitete Ebenhöch dann wie üblich mit seinem persönlichen Jahresmotto über, das 2017 eng mit dem Thema „Lebenslanges Lernen“ verknüpft ist: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit