Landrätin würdigte herausragendes ehrenamtliches Engagement

„Außergewöhnliches Engagement fällt nicht immer auf. Es handelt sich meist um Menschen, die einfach immer da sind. Für sie ist es selbstverständlich Verantwortung zu übernehmen und sich in den Dienst des Nächsten zu stellen. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement müssten viele Dienste entfallen, so vom Staat nicht geleistet werden können. Deshalb möchte ich Ihnen heute für Ihr außergewöhnliches Engagement ein herzliches ‚Vergelt`s Gott’ aussprechen“, betonte Landrätin Tanja Schweiger bei der gestern Abend im großen Sitzungssaal des Landratsamts stattgefundenen Ehrung 21 langjährige engagierter Landkreisbürgerinnen und -bürger.

Die Laudationes zur Auszeichnung mit der Kommunalen Dankurkunde hielt Herbert Herden, Sachgebietsleiter Kommunalaufsicht, Abgabenrecht und Zuschusswesen im Landratsamt Regensburg „Sie haben durch Ihr langjähriges Engagement in verschiedenen kommunalen Ämtern Verantwortung übernommen und die Idee der kommunalen Selbstverwaltung mit Leben erfüllt“, so Herden.

Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielten:

–      Hans Schreier, Brennberg

–      Barbara Stawarz, Lappersdorf

–      Erwin Steidl, Obertraubling

Mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurden ausgezeichnet: (v. li.) Hans Schreier, Brennberg; Barbara Stawarz, Lappersdorf und Erwin Steindl, Obertraubling – im Bild mit Landrätin Tanja Schweiger.
Foto: Landratsamt

 

Mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wurden ausgezeichnet:

–      Günter Bäumer, Beratzhausen
–      Elisabeth Eder, Barbing/Eltheim
–      Renate Fuchs, Wörth a.d.Do.
–      Adolf Kerscher, Pfatter
–      Heinz Müller, Laaber
–      Richard Preis, Hemau
–      Irmgard Stern, Barbing

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) erhielten:

–      Jürgen Eder, Donaustauf, für 25-jährige Mitgliedschaft
–      Andreas Gehr, Zeitlarn, für 40-jährige Mitgliedschaft
–      Bernhard Kraus, Regenstauf, für 40-jährige Mitgliedschaft

Das Ehrenzeichen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erhielt:

–      Uta Bauer, Nittendorf, für 25-jährige Mitgliedschaft

Mit der Kommunalen Dankurkunde wurden ausgezeichnet:

–      Paul Beimler, Barbing
–      Michael Eibl, Beratzhausen
–      Wolfgang Haslbeck, Thalmassing
–      Heribert Pritzl, Thalmassing
–      Thomas Sembach, Thalmassing
–      Martin Tischler, Beratzhausen
–      Richard Wild, Thalmassing

Zur Feierstunde waren neben den 21 Geehrten und ihren Familien auch die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer, der BRK-Kreisgeschäftsführer Sepp Zenger, der DLRG-Vorstandsvorsitzender des Kreisverbands Regensburg e.V. Werner Kammermeier, die jeweiligen Initiatoren der Auszeichnung sowie die Bürgermeister der Heimatgemeinden der Geehrten gekommen:

Die Laudationes:

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland:

Hans Schreier, Brennberg
„Hans Schreier trat 1967 dem Sportverein Brennberg bei. Er fungierte beim 10-jährigen sowie beim 20-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe als Festleiter. Von 1972 bis 1984 war er im Gemeinderat sowie 3. Bürgermeister der Gemeinde Brennberg. Von 1974 bis 2012 war er Ortsheimatpflegers in Brennberg. In dieser Zeit hat sich in Brennberg stark weiterentwickelt, hierbei hat Hans Schreier in vielen Bereichen mit Rat und Tat mitgewirkt. Hier sind insbesondere die Gebietsreform, die Sanierung der Burgruine Brennberg, des Klosters Frauenzell und des Spitals Brennberg zu nennen. Bis zuletzt versuchte er, bei der Gemeinde ein Archiv zu schaffen. Hans Schreier hat all die Jahre Schriftstücke gesichert und versucht ihnen einen angemessenen Platz zu geben. Er hat sein persönliches Archiv und die Bayerischen Staatsarchive durchforstet und ausgewertet. Für den Ort Brennberg hat er eine 400-seitige Häuserchronik erstellt, die 2001 veröffentlicht wurde. Hans Schreier war auch Mitglied bei den Freunden der Burg Brennberg e.V. 1979. Der Verein bemühte sich vor allem um die Sanierung der Burgruine. Dabei hat Hans Schreier alle Entscheidungen zu den Maßnahmen mitgetragen und hat aktiv mitgeholfen. Er stand zudem bei über 490 Theater-Aufführungen als aktiver Spieler auf der Bühne und ist für seine Rollen überörtlich bekannt. Außerdem engagierte er sich im Krieger- und Reservistenverein Brennberg, beim OGV Brennberg, den Heimat- und Volkstrachtenverein Burglinden Brennberg, den Brennberger Burgschützen e.V und dem CSU-Ortsverband Brennberg.“

Barbara Stawarz, Lappersdorf
„Barbara Stawarz traf das Schicksal schwer, als ihr Sohn an Leukämie erkrankte. Zu dieser Zeit – im Jahr 1989 – gründeten neun engagierte Lappersdorfer den VKKK Ostbayern e.V. mit dem Ziel krebskranke und körperbehinderte Kinder und deren Angehörige auf ihrem schweren Lebensweg zu unterstützen. Der Ehemann von Barbara Stawarz, Bernhard Stawarz, fungierte als 2. Vorsitzender. Barbara Stawarz kümmerte sich in dieser Zeit intensiv um Ihren Sohn und pflegte ihn mit voller Liebe und Fürsorge, vor allem nachdem er sich einer Knochenmarkstransplantation unterziehen musste. Mittlerweile – und bestimmt auch wegen der überaus liebevollen Pflege – ist ihr Sohn nun vollständig gesund. Im Jahr 1996 erlitt dann ihr Mann Bernhard eine Hirnblutung. Daraufhin musste er intensiv gepflegt werden. Er war der erste Beatmungspatient in Bayern, der komplett zuHause versorgt wurde. Barbara Stawarz war Tag und Nacht für ihren Mann Bernhard da. Trotz allen Umständen kümmerte sie sich über all die Jahre hinweg zusätzlich auch noch um andere Menschen aus ihrem Ort. Sie ist in keinem Verein tätig, hilft aber, wo sie nur kann. Sie kauft ein, macht Krankenbesuche und hat immer ein offenes Ohr und ein Gespür dafür, wenn jemand Hilfe benötigt. „Engel vom hohen Sand“ hat einmal jemand über sie gesagt. Im April 2015 verstarb ihr Mann, nachdem Barbara Stawarz ihn 19 Jahre lang zusammen mit einem Pflegedienst gepflegt hat.“

Erwin Steidl, Obertraubling
„Erwin Steidl trat 1956 im Alter von zehn Jahren als Mitglied in den Heimat- und Volkstrachtenverein „Holzhacker“ Obertraubling ein. Er führte verschiedenste Ämter aus und wurde im Jahr 2000 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er führte bis 2012 die Ausschusssitzungen und Versammlungen und vertrat den Trachtenverein bei vielen Veranstaltungen und Geburtstagen. Bis 2012 führte Erwin Steidl zudem jährlich das Obertraublinger Adventsingen und -musizieren durch. Die dabei eingehenden Spenden wurden in den letzten Jahren an örtliche Kindergärten sowie an die Caritas-Sozialstation Bruder Konrad Obertraubling übergeben. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Pfarrkirche in Obertraubling im Juli 2008 haben drei Vereinsmitglieder unter Leitung von Erwin Steidl die Friedhofsaußenmauer renoviert. In 150 freiwillig geleisteten Stunden wurde der abgeblätterte Putz entfernt und wieder neu aufgebracht. Weiter scheute Erwin Steidl weder Arbeit noch Mühen, die Jugendarbeit im Trachtenverein Obertraubling zu forcieren. Insbesondere aber verstärkte er die Jugendarbeit des gesamten Trachtengaus Niederbayern. Erwin Steidl ist es gelungen, immer mehr Kinder und Jugendliche für die Heimat- und Trachtenpflege zu begeistern und zu gewinnen. Die Gaufreizeitwochen wurden von ihm für die gesamte Gaujugend hervorragend vorbereitet. Er achtete immer darauf, dass geschultes Personal mit dabei ist. Im Jahre 1988 wurde Erwin Steidl im Trachtengau Niederbayern zum Organisationsleiter gewählt. Dieses Amt übte er bis 2006 aus und stand den Vereinen, die das Gautrachtenfest des Trachtengau Niederbayerns veranstalteten, mit Rat und Tat zur Seite.“

Mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wurden ausgezeichnet:

Günter Bäumer, Beratzhausen
„Günter Bäumer ist seit 1971 Mitglied beim Heimat- und Trachtenverein D’Labertaler. Bereits mit 16 Jahren war er in der Jugendgruppe des Vereins aktiv. Günter Bäumer hat sich seit Beginn seiner Mitgliedschaft stets als aktives Mitglied am Vereinsleben beteiligt, hat alle ihm übertragenen Aufgaben zum Erhalt des Brauchtums und der guten alten Sitten übernommen und war in seiner mittlerweile 45-jährigen Mitgliedschaft im Verein von 1985 bis 1995 erster Vortänzer und Vorplattler. In dieser Zeit hat Günter Bäumer zusätzlich das Amt des Fahnenträgers übernommen. Von 1995 bis 2001 fungierte er als 1. Vorstand und seit 2001 bis heute ist Günter Bäumer 1. Fahnenträger des Vereins. Dieses Amt führt er mit Hingabe und Leidenschaft aus. Er ist in allen Belangen ein Vorbild für die Jugend und den Nachwuchs. Seine hervorragenden Kenntnisse in der Trachtenbewegung sind für die im Verein anfallenden Aufgaben unersetzlich.“

Elisabeth Eder, Barbing/Eltheim
„Von 1974 bis 1975 war Elisabeth Eder 2. Schriftführerin und ist seit 1976 bis heute 1. Schriftführerin des Schützenvereins Edelweiß Eltheim. Sie erledigt sämtliche schriftlichen Aufgaben wie Einladungen und Pressemitteilungen. Außerdem fertigt sie für die Schützenmitglieder alle anfallenden Begrüßungsreden und Referate an. Seit 2005 ist Elisabeth Eder außerdem beim Arbeitskreis „Agenda 21“ aktiv, auch half sie dort tatkräftig beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit und bereicherte die Ausstellung „80 Jahre Schulhaus Eltheim“ im Jahr 2007 mit ihren Ideen und ihrer Mitarbeit. Hierbei wurde gemeinsam der Entschluss gefasst, eine Dorfchronik zu erstellen. Durch umfangreiche Nachforschungen, Aktivitäten, Schulungen, Fahrten sowie wöchentliche Zusammenkünfte über 4 ∏ Jahre entstand eine Dorfchronik, in der noch Enkel und Urenkel über die Geschichte Eltheims nachlesen können. Beim Erstellen dieser Chronik war sie maßgeblich beteiligt und zählte zu einer der Chronikschreiber. Seit 1990 ist sie aktives Gründungsmitglied des Katholischen Frauenbundes Eltheim, unterstützt den Frauenbund bei allen Veranstaltungen und hat durch ihre langjährige Leitung des Vereinsheimes große Erfahrungswerte.“

Renate Fuchs, Wörth a. d. Donau
„Seit dem Frühjahr 1999 gibt Renate Fuchs ehrenamtlich Malkurse für Kinder. Jede zweite Woche finden mehrmals sogenannte „Maltreffs“ unter ihrer Leitung im Wörther BRK-Heim und im Haus der Vereine in Friesheim statt. Die Kindergruppen, die sie zusätzlich zu den Maltreffs leitet, bestehen meist aus zehn bis zwölf Kindern im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren. Für diese führt sie seit Jahren spezielle mehrtägige Kurse in den Schulferien in Aquarell-, Pastellkreide- und Acrylmalerei durch. Die gesamte Organisation, Terminierung und Vorbereitung dieser Aufgaben liegt alleine in den Händen von Renate Fuchs. Ausstellungen der entstandenen Kunstwerke werden anschließend von ihr organisiert und durchgeführt, wie beispielsweise zum 15-jährigen Jubiläum im April 2014, bei der 60 Bilder ihrer „Künstler“ im Hudetzturm in Wiesent ausgestellt wurden. Beim TSV Wörth ist Renate Fuchs seit 1955 aktives Mitglied. Sie baute beim TSV das Kinderturnen auf sowie gleichzeitig das Leistungsturnen. Die Abteilung Leistungsturnen wurde im Jahr 1978, damals noch die „Leistungsgruppe Kinderturnen“ von ihr ins Leben gerufen. Ziel war es damals bereits, den Mädchen das Geräteturnen am Sprung, Barren, Balken und Boden beizubringen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Die Abteilung ist heute noch erfolgreich aktiv. Auch bei der Schützengesellschaft Zimmerbüchsen 1864 Wörth an der Donau hat sie sich engagiert und ist dort immer noch ein gern gesehenes Mitglied.“

Adolf Kerscher, Pfatter
„Adolf Kerscher trat im Januar 1966 dem Männergesangverein Pfatter bei und ist bis heute mit Leib und Seele aktiver Sänger. Im Jahr 1989 übernahm er die Stelle des 1. Vorsitzenden. Auch seiner Familie stand er in dieser Zeit mit aller Kraft bei, um einen schweren Schicksalsschlag zu verwinden. Er ließ den Verein eintragen und unterstützte mit der Chorgemeinschaft die Gemeinde bei kulturellen Veranstaltungen und Feiern. Das Amt des 1. Vorsitzenden übte er 25 Jahre bis Januar 2014 aus. Neben den vielen alltäglichen Aufgaben eines Vorsitzenden wurden während seiner Amtszeit vier Gründungsfeste abgehalten. Weiterhin organisierte in seiner Amtszeit 16 verschiedene Theaterstücke mit jeweils mehreren Aufführungen. Er setzte im Laufe der Jahre durch, dass die Zahl der Aufführungen von zwei auf sieben erhöht wurden und dass die Laien-Schauspieler für ihre Auftritte eine kleine, finanzielle Anerkennung erhielten. Die Stücke wurden nur mit örtlichen Laienschauspielerinnen und -spielern aufgeführt. Adolf Kerscher war es zudem ein großes Anliegen, dass jeweils ein Teil der Eintrittsgelder für einen guten Zweck gespendet wurde. Im Jahr 2007 bekam der Männergesangsverein Pfatter die „Zelter-Plakette“, die Aufbereitung der erforderlichen Unterlagen und die Organisation der Preisübergabe ist Adolf Kerscher zu verdanken. Die Erhaltung und Weitergabe von deutschem Liedgut als wichtiges Kulturgut liegt ihm noch heute besonders am Herzen. Er ist immer noch mit dem Männergesangsverein eng verbunden und unterstützt den Verein weiterhin, nicht zuletzt als zweiter Bass. Adolf Kerscher machte den Gesangsverein zu einem Traditionsverein der Gemeinde und verankerte die Sänger fest mit der weltlichen und kirchlichen Gemeinde.“

Heinz Müller, Laaber
„Heinz Müller ist seit 1977 Mitglied beim Heimat- und Trachtenverein D’Labertaler. Bereits mit elf Jahren war er in der Jugendgruppe des Vereins aktiv. Im Verein selbst engagierte er sich aktiv ab 1984. Heinz Müller ist mit Leib und Seele aktiver Trachtler, der seit seiner Zugehörigkeit zum Verein in vorbildlicher Weise die Pflege des Brauchtums und des Liedgutes lebt. Von 1995 bis 2001 war er 1. Vortänzer, ab 2001 bis heute hat er das Amt des 2. Vortänzers inne und hat in dieser Zeit die Schulung der Tänzer und Plattler innerhalb der Tanzgruppen entscheidend aufgebaut und dabei auch die Jugendleiter bei der Schulung der Kinder- und Jugendgruppe maßgeblich unterstützt. Die Jugendarbeit ist für Heinz Müller ein großes Anliegen, weshalb er auch bereits seit über zehn Jahren Gebietsjugendleiter im Gebiet Süd des Oberpfälzer Gauverbandes ist und seine Tätigkeiten auf diesem Gebiet im Bayerischen Trachtenverband geschätzt und anerkannt sind. Er ist ein Trachtler, der mit ganzem Herzen stets den Verein bei allen Aktivitäten unterstützt und immer präsent ist, wenn er gebraucht wird. Das Wissen über Brauchtum und Sitten unserer Ahnen, das er sich erworben hat, gibt er an jüngere Generationen mit Rat und Tat weiter.“

Richard Preis, Hemau
„Richard Preis ist für seine Gemeinde und den Ort Hohenschambach seit vielen Jahren aktiv tätig. In der Sportgruppe Hohenschambach hatte er seit 1972 verschiedene Ämter inne und wurde im April 2014 zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Volksbund Dt. Kriegsgräberfürsorge e.V. ist Richard Preis ein bekennender Unterstützer und seit den 80er Jahren Sammler und Sammlungsleiter. Für seine hervorragenden Verdienste um das Werk der Kriegsgräberfürsorge wurde er 2009 mit der goldenen Verdienstspange ausgezeichnet. Von 1990 bis 2009 war Richard Preis zudem 1. Vorsitzender der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenschambach und ist seit 2011 Ehrenvorstand. Er ist Kreisvorsitzender des Bayerischen Soldatenbundes des Jurakreisverbandes Parsberg, dieses Amt führt er seit 2004 aus. Seit 1990 war er bereits in der erweiterten Vorstandschaft und organisierte und richtete dabei die Bezirksversammlung Oberpfalz mit Neuwahlen aus. Richard Preis wurde bei dieser Versammlung im Jahr 2005 zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden gewählt. Seit der Gründung im Juli 2012 ist Richard Preis außerdem 1. Vorstand des Vereins „Schama“. Dieser Verein wurde als Zusammenschluss der Hohenschambacher Vereine gegründet. Neben der Organisation und Durchführung des Christkindlmarktes wollten die Hohenschambacher Vereine auch eine Plattform für die Zusammenarbeit schaffen. Zwischenzeitlich nimmt Schama e.V. auch vielseitige Aufgaben innerhalb des dörflichen Lebens war, so z.B. die Straßenumbenennung oder die Durchführung eines OpenAir-Kinos in Hohenschambach.“

Irmgard Stern, Barbing
„Irmgard Stern ist seit 1999 in der örtlichen Agenda-Gruppe Friesheim aktiv. Dabei ist sie unter anderem im Arbeitskreis Kultur in verschiedensten Bereichen bei kulturellen Veranstaltungen engagiert. Seit April 2005 ist sie zusammen mit Irmgard Bübl Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Seniorenarbeit der Gemeinde Barbing. Dabei organisiert sie unter anderem Seniorenfahrten sowie den monatlichen Seniorenstammtisch mit allen anfallenden Arbeiten im Vorfeld und während der Veranstaltungen. Beim Bau vom Haus der Vereine war sie für die Verpflegung der Bauarbeiter, Einrichtungsarbeiten sowie die Endreinigung der Gebäude ehrenamtlich aktiv. Zusätzlich war sie Festausschussmitglied beim 25-jährigen Gründungsfest des Schützenvereins „Donaustrand“ Friesheim und dort auch lange Jahre als Beisitzerin aktiv. Irmgard Stern ist beim Verein „Faschingsfreunde Friesheim“ aktives Gründungsmitglied und beteiligte sich seit 2009 jährlich am Nähen der über 100 Kostüme. Außerdem ist sie seit 35 Jahren Mitglied beim Schützenverein Donaustrand. Sie ist aktive Schützin und war von 1996 bis 2002 Beisitzerin. Bei Veranstaltungen des Schützenvereins beteiligt sie sich bei allen Arbeiten, die nötig sind, für einen gelungenen Ablauf.“

40 Jahre Mitglied im BRK-Kreisverband Regensburg – Kreiswasserwacht-

Andreas Gehr, Zeitlarn
„Andreas Gehr ist seit 1969 ehrenamtliches Mitglied bei der Wasserwacht Regenstauf. Im Jahre 1974 war er maßgeblich am Aufbau des damaligen Stützpunktes Laub beteiligt. Seinen ersten größeren Einsatz hatte er bei der Suche nach einem ertrunkenen Kind im Sommer 1976 am Wehr bei Regendorf. 1973 erwarb er den Grundschein der Wasserwacht, 1978 das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Er wurde zum Rettungstaucher der Wasserwacht ausgebildet und erwarb 1980 den Tauchschein „A“ und 1983 den Tauchschein „B“. 1983 erhielt er nach erfolgreicher Prüfung und Ausbildung den Motorbootführerschein. Um auch den Nachwuchs der Wasserwacht ausbilden zu können, erwarb er im Jahre 1985 den Lehrschein „Rettungsschwimmen“. Auch in der Vorstandschaft war Andreas Gehr tätig, als Technischer Leiter zuständig für Ausbildung, Wachdiensteinteilung, Fortbildung der Aktiven von 1985 bis 1993 und 2009 bis 2013. Stellvertretender Vorsitzender der Ortsgruppe war er von 1997 bis 2001. Von 1998 bis 2006 war er als Bezirksausbilder im Wasserwacht- Bezirk Niederbayern/Oberpfalz tätig. 2006 stieg Andreas Gehr wieder stärker in die Jugendarbeit der Ortsgruppe ein, er lernt Kindern in Schwimmkursen das Schwimmen, trainiert den Nachwuchs der Ortsgruppe im Jugendschwimmtraining und nimmt die Prüfungen für Schwimmabzeichen ab. Seit 1978 ist er in der Schnelleinsatzgruppe. Bei zahlreichen Einsätzen, wie z.B. Hochwasser in Regensburg 1987, Regenstauf 2002 oder Fischerdorf 2013, war er mit dabei und zeigte dabei seine Fähigkeiten, die er sich bei den vielen Ausbildungen aneignete.“

Bernhard Kraus, Regenstauf
„Bernhard Kraus trat im November 1971 in das BRK ein, zuerst in das Jugendrotkreuz, bei dem er ab Januar 1974 aktives Mitglied wurde. Von 1974 bis 1983 engagierte er sich dort in verschiedenster Weise, unter anderem wurden mit seiner Mithilfe die JRK-Gruppen in Sinzing und Tegernheim wieder aufgebaut. 1975 kam das Interesse für die Wasserwacht und er wurde bei der Ortsgruppe Regensburg aktives Mitglied. Im Jahre 1976 legte Bernhard Kraus seine Prüfungen zum Rettungsschwimmer und den Grund- und Leistungsschein ab. Er war dann ab 1976 im Wachdienst an der Wachstation Schopperplatz und im Westbad tätig. 1978 trat er in die Sanitätskolonne Regensburg ein, um seine Ausbildung im Rettungsdienst und bei Sportwachen zu vertiefen. 1983 nahm Bernhard Kraus am Unterführerlehrgang teil und wurde nach bestandenem Lehrgang zum Truppführer der BRK Sanitätskolonne 2 Regensburg bestellt. 1980 war er Mitbegründer der Wasserwacht Ortsgruppe Pentling. Er gehörte 1987 zu den ersten Mitgliedern der Wasserwacht Ortsgruppe Lappersdorf, bei der er auch zum Jugendwart gewählt wurde. Durch seinen Umzug nach Regenstauf trat er 1988 zur Wasserwacht Ortsgruppe Regenstauf über und führte sein Amt als Jugendwart aktiv bis 1992 aus. Bei der Ortsgruppe Regenstauf ist er seit 1988 in der Schnelleinsatzgruppe tätig, sowie seit 1989 im Wachdienst am Badeplatz Regentalbad und ist dort seit 1991 Wachleiter. Von 1991 bis 1993 war Kraus Jugendwart der Kreiswasserwacht, seit 1993 ist er Hilfsausbilder bei Kinderschwimmkursen seit 2001 gehört er der Vorstandschaft der Wasserwacht Ortsgruppe Regenstauf an und hatte die Ämter Kassier und Schriftführer bis 2006 inne sowie das Amt als Vorsitzender, dass es von 2006 bis 2013 ausführte. Seit 2013 ist er als Kassier der Ortsgruppe tätig.“

25 Jahre Mitglied im BRK-Kreisverband Regensburg

Herrn Jürgen Eder, Donaustauf
Jürgen Eder engagiert sich seit mehr als 15 Jahren mit sehr großem Einsatz und Erfolg im Leitungsbereich der Bereitschaften. Nach zwei Amtsperioden als Leiter der Bereitschaft Regensburg 2 von 2001-2009 ist er jetzt seit 2009 in der zweiten Amtsperiode als Kreisbereitschaftsleiter tätig. Neben den vielfältigen Aufgaben des Kreisbereitschaftsleiters ist er Katastrophenschutz-Beauftragter des BRK Kreisverbandes Regensburg, Organisatorischer Leiter, und auch in der Ausbildung aktiv. Ganz besonders bringt er sich auch bei der Helfer-Führerscheinausbildung als Fahrlehrer ein. Die Erneuerung des Fuhrparks der Fachdienste und die sachgerechte Unterbringung des Projektes „neue K-Garage“ mit Ausgestaltung des ehrenamtlichen Bereitschafts- und Katastrophenschutz-Zentrums, sind insbesondere seinem Engagement zuzuschreiben. Er ist auch Initiator der ehrenamtlich betriebenen Rot-Kreuz-Boutique. Dafür bringt er auch regelmäßig neue Ideen ein und unterstützt den Betrieb in jeglicher Hinsicht. Jürgen Eder ist trotz seiner vielfältigen Aufgaben auch immer wieder im Sanitätsdienst tätig. Beim Hochwassereinsatz 2013 war er sowohl in Regensburg, als auch im Anschluss in Deggendorf rund um die Uhr im Einsatz. Mit seinen guten Führungsqualitäten meistert er  mit viel Geschick alle sanitätsdienstlichen Großveranstaltungen wie den Arber-Marathon und hat als Ansprechpartner für die Mitglieder und Leitungskräfte immer ein offenes Ohr.

25 Jahre DLRG Ortsverband Regensburg

Uta Bauer, Nittendorf
„Uta Bauer begann ihr aktives Engagement im DLRG Ortsverband Schweinfurt als Assistentin in der Schwimmausbildung von Jugendlichen. Ihr Studium brachte sie im Jahre 1992 nach Regensburg. Im selben Jahr erwarb sie die Ausbilderqualifikation Schwimmen/Rettungsschwimmen. Seit dem ist sie unermüdlich in der Aus- und Fortbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern aktiv. Dabei ist ihr die Anfängerschwimmausbildung als erste Präventionsmaßnahme gegen den Ertrinkungstod ein besonderes Anliegen. Weiterhin erwarb sie die Erste-Hilfe-Ausbilder und Rettungstaucher Qualifikation und unterstützte auch hier aktiv die Kameradinnen und Kameraden im Wasserrettungsdienst.
Durch ihr Wirken ist sie – insbesondere in der Ausbildung – eine stabile Säule der Präventionsarbeit im DLRG Ortsverband Regensburg.“

Mit der Kommunalen Dankurkunde wurden ausgezeichnet:

–      Paul Beimler, Barbing, von 1996 bis 2014 im Gemeinderat
–      Michael Eibl, Beratzhausen, ab 1998 bis heute im Gemeinderat, von 2003 bis 2008 zweiter Bürgermeister
–      Wolfgang Haslbeck, Thalmassing, von 1996 bis heute im Gemeinderat
–      Heribert Pritzl, Thalmassing, von 1996 bis heute im Gemeinderat
–      Thomas Sembach, Thalmassingermeister, von 1996 bis heute im Gemeinderat, von 2014
–      Martin Tischler, Beratzhausen, von 1997 bis heute im Gemeinderat, von 2002 bis 2008 dritter Bürgermeister, von 2014 bis heute 2. Bürgermeister
–      Richard Wild, Thalmassing, von 1997 bis heute im Gemeinderat, von 2004 bis heute Kreisrat