Im Wasserbett findet man Ruhe vor Hausstaubmilbe und Co.

Allergien sind weit verbreitet – einer Forsa-Umfrage zufolge leidet jeder dritte Deutsche darunter. Bei den Betroffenen treten regelmäßig die typischen Symptome wie Niesen, Juckreiz, Fließschnupfen und Atemnot auf. Oft ist es fast unmöglich, Allergenen wie zum Beispiel herumfliegenden Pollen aus dem Weg zu gehen. Viele Menschen haben nicht einmal im Bett ihre Ruhe, weil sie etwa unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden. „Diese mikroskopisch kleinen Spinnentiere fühlen sich in den üblichen Textilmatratzen besonders wohl“, weiß Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Etwa 1.000 Liter Schwitzfeuchtigkeit werden in einem Zeitraum von sechs Jahren während des Schlafs an Matratze und Bettwaren abgegeben, dazu kommen täglich etwa zwei Gramm abgestorbene Hautschuppen, von denen sich Hausstaubmilben bevorzugt ernähren. Diese Kombination bietet den Parasiten einen idealen Lebensraum, sodass sich bald an die zwei Millionen Milben dort tummeln, wo wir Ruhe und Erholung suchen. Sie produzieren hier das 200-fache ihres Körpergewichts an Exkrementen, die sich nach Zerfall als Allergene unter den Hausstaub und die Atemluft mischen.

Ganz anders verhält es sich bei Wasserbetten. Eine Wassermatratze ist staubundurchlässig, Bakterien, Schmutz oder Milben können sich nicht im Inneren festsetzen. Da das Wasser auf etwa 27 Grad erwärmt wird, verdampft Feuchtigkeit in der waschbaren textilen Auflage schnell. Parasiten haben keine Chance. Zudem lässt sich die Vinyloberfläche mit einem Vinylreiniger abwischen, der Bezug ist waschbar. Das sorgt für perfekte Hygiene und beschwerdefreie Nachtruhe für Allergiker.

Darüber hinaus kann man das allergenfreie Schlafzimmer mit weiteren Maßnahmen unterstützen. So halten beispielsweise spezielle Filter vor den Fenstern Pollen fern. Auch staubundurchlässige Überzüge für Bettdecken sind oftmals sinnvoll. Und schließlich wird zu glatten Bodenbelägen geraten, die man häufig feucht wischen kann. (djd).