Höchste Eisenbahn für den ultimativen Frühjahrscheck

Winter ade! So wird jedes Fahrzeug wieder fit für die nächsten Monate

Regensburg – Nachdem sich der Winter langsam verabschiedet, ist es an der Zeit, das Fahrzeug fit für das Frühjahr zu machen. Dabei muss jede Menge beachtet werden. Schließlich gilt: Sicherheit geht auf alle Fälle vor!

Von Mario Hahn

Reifenwechsel: Winterreifen sind bei Plusgraden gegenüber Sommerreifen klar im Nachteil. Je nach Temperatur variiert der Bremsweg bei Tempo 100 um bis zu 16 Meter! Auch die „Sieben-Grad-Regel“ ist ein Mythos. Sommerreifen verhärten bei Temperaturen unter sieben Grad nicht so schnell als dass sich das entscheidend auf die Bremseigenschaften auswirkt. Eines der wichtigen Argumente gegen Winterreifen im Sommer ist die Geschwindigkeitsbeschränkung. Wer sich daran nicht hält, riskiert auf trockener Fahrbahn eine Erhitzung der Pneus – was gefährlich werden kann. Weitere Gründe, die für einen Wechsel auf Sommerreifen sprechen, sind der geringere Spritverbrauch, geringere Rollgeräusche und die geringere Abnutzung des Profils bei gleichzeitig höherer Sicherheit. Denn auch das ist richtig: Ab einer Profiltiefe von vier Millimetern nimmt die Haf-tung bei nasser Fahrbahn ab, die Aquaplaning-Gefahr steigt. In einer Empfehlung der Polizei wird dazu geraten, die Reifen nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern abzufahren, sondern bei Sommer-reifen eine Mindestprofiltiefe von 2,5 Millimetern einzuhalten.

Motorraum: Die Technik hat unter der Witterung gelitten. Bei modernen Fahrzeugen dennoch nicht gleich zum Dampfstrahler greifen, die Elektrik und Elektronik sind zu empfindlich. Schläuche und Leitungen prüfen. Gegebenenfalls Motoröl und Kühlwasser nachfüllen

Scheiben und Beleuchtung: Alle Glasflächen sollten jetzt von innen gereinigt werden. Scheibenwischerblätter austauschen, wenn sie schmieren oder brüchig erscheinen. Sind Beleuchtungsanlage und Hupe noch voll funktionstüchtig?

Lack: Durch Streusalz und Splitt wurde die Lackierung stark beansprucht. Vor der Waschanlage hartnäckige Schmutzpartikel mit Hochdruckreiniger entfernen, sie wirken ansonsten wie Schmirgelpapier. Sollten nach dem Waschen Schäden sichtbar werden, diese sofort ausbessern und den Lack konservieren – sonst sind Rostpickel und teure Reparaturen die Folge.

Ladung: Unnötiger Ballast wie Spaten raus. Jedes Kilo kostet Kraftstoff, pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer.

Blizz-Tipp: Sind Sie auf der Suche nach einem Experten vor Ort? Dann nichts wie ab zum „Der Reifenprofi“. Beim Kfz-Experten im Auweg 1 in Regensburg ist man in besten Händen. Tel.: 0941/ 7957495.