Großes Hallo zum 170. Narragonia Geburtstag

Regensburg – Die Domstadt ist nicht gerade als Faschingshochburg bekannt. Und dennoch ist die älteste Faschingsgesellschaft Bayerns, die Narragonia in Regensburg zuhause. Pünktlich zum 170-jährigen Vereinsjubiläum wird am 4. Februar wieder ein Faschingszug durch die Innenstadt ziehen.

Von Matthias Dettenhofer

„Nachdem vor zwei Jahren die Tradition des Regensburger Faschingszugs wiederbelebt wurde, wollen wir das liebend gerne fortführen“, erklärt Ericht Lichtl, Präsident der Narragonia. Während jedoch in 2016 die Stadt Regensburg als Veranstalter für die Kosten aufkommen musste, so bleiben diese jetzt bei der Narragonia hängen. Laut Lichtl muss der Verein etwa 45.000 Euro für den Gaudiwurm aufbringen, ohne Einnahmen. Straßenreinigung, Sicherheitsdienst, all das kostet. „Wir können das nur mit Hilfe von Sponsoren stemmen. Die Sparkasse und die Firmengruppe um den Ehrenpräsidenten der Narragonia, Claus Kellnberger, stemmen einen erheblichen Teil.“

Natürlich sollte der Faschingszug im Jubiläumsjahr der Narragonia ein besonderer sein, darum hat man sich beim Landesverband Ostbayern darum bemüht den Ostbayerischen Faschingszug ausrichten zu dürfen. „Da können wir als Stadt Regensburg natürlich nicht ‚Nein‘ sagen“, erklärt Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und sagt so ihre Unterstützung beim Besorgen von Genehmigungen und dem Einhalten von Auflagen zu. Bei erwarteten 70 bis 80 teilnehmenden Gruppen eine Mammutaufgabe.

Bei der Streckenwahl gibt es im Vergleich zu vor zwei Jahren eine Änderung. Der Endpunkt wird nicht auf dem Haidplatz, sondern auf dem Neupfarrplatz sein. „Die Wagen und übrige Teilnehmer stellen sich in der Albertstraße, Fritz-Fend-Straße und wenn es notwendig ist in der Friedrich-Niedermayer-Straße auf und ab dem Milch-Schwammerl geht es dann pünktlich um 13.13 Uhr los“, so Lichtl.

Über die Maximilianstraße schlängelt sich der Zug dann über die Speichergasse zum Domplatz und biegt dort in die Residenzstraße ein, um zur großen Bühne auf dem Neupfarrplatz zu gelangen.
Dort übergibt Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer dann die SStadtschlüssel und somit das Kommando an die närrische Gesellschaft. Auf einer zweiten Bühne kümmert sich ein DJ um die nötige Faschingsstimmung bei den Feiernden. „Bis 17 Uhr wird gefeiert. Wir hoffen, dass die Anwohner Verständnis dafür zeigen.“

Mehr Infos, das gesamte Faschingsprogramm und Anmeldung: www.narragonia.de.